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IVF oder Insemination?
Foto: @ihnebilder/Ihne Andersen
Welche Methode liefert die besten Ergebnisse? Und was ist am wirtschaftlichsten? Für das Farmen-Paar Lene Sleperud und Tonje Frøystad Garvik gab es keinen Zweifel. Sie hatten sich entschieden.
Das Paar begann mit einem Fruchtbarkeitstest – eigentlich nur, um zu überprüfen, wie es um ihre Fruchtbarkeit stand. Vielleicht würde es ihnen einen Hinweis darauf geben, wer von ihnen zuerst schwanger werden sollte?
Die Antworten zeigten, dass Lene hatte einen leicht erhöhten FSH-Spiegel. Die Eierqualität war nicht mehr optimal.
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Empfehlung des Arztes
Sowohl öffentliche als auch private Kliniken sind gesetzlich dazu verpflichtet, die für den Körper schonendste und geeignetste Behandlungsmethode zu empfehlen.
Aufgrund des Fruchtbarkeitschecks empfehlen die Ärzte von Medicus eine Behandlung mit „In-vitro-Fertilisation“ (IVF), also einer Befruchtung außerhalb des Körpers. Es gab dem Paar größere Erfolgswahrscheinlichkeit, als bei einer Inseminationsbehandlung.
Lene und Tonje hatten sich im Vorfeld über die verschiedenen Behandlungsmethoden informiert. Sie wollten eine künstliche Befruchtung.
IVF versus Insemination
„Wir haben die Optionen sorgfältig abgewogen und beschlossen, dass wir bei der Inseminationsbehandlung kein Scheitern riskieren und dann mit der IVF fortfahren wollten“, sagt Tonje.
Die Insemination stellt die schonendste Behandlung für den Körper dar und ist daher eine Behandlungsform, die Medicus häufig empfiehlt, wenn die Fruchtbarkeitsuntersuchung normale Testergebnisse zeigt.
Während bei der Insemination Spermien mit einem dünnen Katheter in die Gebärmutter eingeführt werden, erfolgt die Befruchtung bei der IVF unter kontrollierteren Bedingungen. Zunächst wird die Eizelle im Labor unter dem Mikroskop befruchtet. Anschließend wird die befruchtete Eizelle direkt in die Gebärmutterschleimhaut eingesetzt.
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Welche Behandlungsmethode ist die günstigste?
Es ist schwierig, im Voraus zu wissen, welche Form der künstlichen Befruchtung das Geld wert ist.
Tonje und Lene hatten sich dennoch entschieden:
– Natürlich haben wir bei der Abwägung der Vor- und Nachteile auch die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Aber wir haben schnell herausgefunden, dass du wirklich nur durchmachst zwei Inseminationsrunden, bevor der Preis der IVF erreicht wird. Natürlich könnte der Endpreis hoch sein, wenn es einige Zeit dauert, bis der Erfolg eintritt, aber es wäre für uns noch teurer gewesen, wenn wir mit der Besamung begonnen hätten, sagt Tonje.
Ganz gleich, wie hoch die Gesamtsumme letztendlich ausgefallen wäre, das Paar ist sich einig, dass die Kosten sie niemals davon abgehalten hätten.
– Wir würden niemals aufgeben. „Wenn es nötig gewesen wäre, hätten wir die Wohnung verkauft“, sagt Lene entschieden.
Tonje folgt schnell:
– Ja, wenn man Kinder möchte, ist man bereit, viel zu opfern, um sie zu bekommen.
Foto: @ihnebilder/Ihne Andersen
