Startseite / Beckenbodenstörungen
Beckenbodenerkrankungen
Beckenbodenbeschwerden können sich unterschiedlich äußern und Frauen jeden Alters betreffen – junge Frauen, erwachsene Frauen, Frauen in den Wechseljahren, Spitzensportlerinnen, Schwangere und Frauen nach der Geburt. Häufige Beschwerden sind Harninkontinenz, Schweregefühl oder Schmerzen im Unterleib. Bei unserer erfahrenen Physiotherapeutin für Frauengesundheit in Trondheim erhalten Sie eine gründliche Untersuchung und Behandlung, die Ihnen bei Ihren Beschwerden hilft.
Bei welchen Beckenbodenproblemen können Sie Hilfe bekommen?
Beckenbodenprobleme können verschiedene Ursachen haben. Unsere erfahrene Physiotherapeutin für Frauengesundheit hilft Ihnen bei:
- Inkontinenz wie Belastungsinkontinenz, Dranginkontinenz, Mischinkontinenz, Analinkontinenz, Luftinkontinenz und Postdrip.
- Lekkasje bei Aktivität, Husten oder Niesen oder Positionsänderungen wie Aufstehen und Hinsetzen.
- Schwierigkeiten beim Entleeren sowohl der Blase als auch des Darms.
- Bauchvorfall/Prolaps: Vorfall der Blase, Gebärmutter und/oder des Darms, Schweregefühl, Völlegefühl oder das Gefühl, dass etwas im Unterbauch hervorsteht.
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) oder beispielsweise durch die Verwendung von Tampons oder enger Kleidung.
- Schmerzen im Unterbauch: Vaginismus, Vulvodynie/Vestibulodynie, Vulvaschmerzen (Vestibulodynie/Vestibulitis).
- Untersuchung und Behandlung von Schmerzen im Steißbeinbereich.
- Behandlung durch anorektale Dysfunktion.
- Nachsorgeuntersuchung nach der Geburt.
Wie wird eine Beckenbodenuntersuchung durchgeführt?
Die Untersuchung erfolgt stets individuell und auf Ihre Bedürfnisse und Fragestellungen abgestimmt. In der Regel umfasst ein Beratungsgespräch:
1. Erstgespräch
Die Untersuchung beginnt immer mit einem Erstgespräch, in dem Ihre Beschwerden, Symptome sowie Ihr gesundheitlicher Hintergrund und Ihre Lebensgewohnheiten erfasst werden. Das Gespräch bietet einen guten Ausgangspunkt, um Ihre Herausforderungen zu verstehen.
2. Vaginale Untersuchung
Die Konsultation beinhaltet oft eine vaginale Untersuchung, bei der der Physiotherapeut die Muskeln im Beckenboden abtastet. Dies geschieht ruhig und sanft und kann bei Bedarf verschoben werden. Ziel ist es, sich ein gutes Bild von der Kraft, Koordination und Funktion Ihrer Muskeln zu machen, damit Sie die für Sie optimale Behandlung erhalten.
3. Behandlungsplan und weitere Nachsorge
Nach der Untersuchung erhalten Sie eine Beratung und einen Behandlungsplan mit Übungen, die auf Ihre Bedürfnisse und Beschwerden abgestimmt sind. Oftmals ist nach 4-6 Wochen (oder bei Bedarf) ein Kontrollgespräch sinnvoll, um den Verlauf zu überprüfen und den Behandlungsplan gegebenenfalls anzupassen.
Die Untersuchung erfolgt stets unter Wahrung Ihrer Privatsphäre und mit umfassenden Informationen. Ziel ist es, Sie als Ganzes zu sehen und Ihnen Ratschläge, Anleitungen und Übungen zu geben, die genau auf Sie und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Häufig gestellte Fragen zur Beckenbodenuntersuchung
Nein, die Untersuchung wird individuell auf Sie abgestimmt. Sollten Sie beim ersten Mal keine vaginale Untersuchung wünschen, kann diese auf einen späteren Zeitpunkt verschoben oder individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden.
Ein Erstgespräch dauert in der Regel 60 Minuten. Dabei werden Ihre Symptome beurteilt und eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Weitere Folgetermine dauern 40 Minuten.
Ja, viele Frauen suchen nach der Geburt einen Physiotherapeuten auf. Es wird empfohlen, bis sechs Wochen nach der Geburt zu warten. Wir passen die Untersuchung an Ihre Situation und Ihr Wohlbefinden an.
Die Behandlung kann Beckenbodenübungen, Anleitungen zu Entleerungsroutinen, schmerzlindernde Maßnahmen und eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Nachsorge umfassen.
