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9 Gründe, warum es schwer ist, schwanger zu werden
Versuchen Sie, schwanger zu werden? Dann haben Sie sich vielleicht gefragt, welche Faktoren die Fruchtbarkeit beeinflussen – und warum manche Menschen große Schwierigkeiten haben, sie zu erreichen. Die Gründe können vielfältig sein.
Wussten Sie, dass die Ursache in ⅓ der Fälle beim Mann, ⅓ bei der Frau und ⅓ bei beiden liegt – oder ungeklärt ist?
Hier bekommst du einen Überblick über 9 Gründe, die sowohl für ihn als auch für sie eine Rolle spielen können.
1. Das Alter der Frau
Bei Frauen ist das Alter normalerweise der Faktor, der am stärksten ins Gewicht fällt. Ab dem 35. Lebensjahr nimmt die Fruchtbarkeit ab, ab dem 40. Lebensjahr noch stärker. Mit zunehmendem Alter kommt es zu genetischen Veränderungen der Eizellen, sodass der Anteil normaler Eizellen sinkt. Viele Schwangerschaften enden auch aufgrund genetischer Defekte.
2. Reduzierte Spermienqualität
Eine verminderte Spermienqualität bei Männern ist einer der häufigsten Gründe, warum ein Paar keine Kinder bekommen kann. Es könnte daran liegen, dass es zu wenige Schwimmer gibt, die Schwimmfähigkeiten zu schlecht sind, die Figur abnorm ist oder es sich um eine genetische Abnormalität handelt. Auch das Alter spielt bei Männern eine Rolle: Ab dem 45. Lebensjahr steigt der Anteil genetisch veränderter Spermien.
3. Eisprungstörungen
Bei manchen Frauen kommt es zu einem unregelmäßigen oder gar keinem Eisprung. Die Ursache können Übergewicht, Untergewicht, Stress oder eine genetische Ursache sein, wie beispielsweise bei Frauen mit PCOS. PCOS ist eine Erkrankung, die durch viele kleine Eibläschen (Follikel) in den Eierstöcken, unregelmäßige und seltene Menstruation und erhöhte Werte männlicher Sexualhormone gekennzeichnet ist. Durch Eisprungtests oder Blutuntersuchungen während des Zyklus können Sie feststellen, ob ein Eisprung stattfindet oder nicht.
4. Verengte Eileiter oder Eileiterschäden
Beschädigte oder verstopfte Eileiter sind ein weiterer möglicher Grund dafür, dass Paare Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden. Es kann eine Folge von Infektionskrankheiten wie Chlamydien sein. Das Problem hierbei ist, dass die freigesetzte Eizelle nie auf die Samenzellen trifft, da die Aufgabe des Eileiters darin besteht, die Eizelle dorthin zu leiten. Ist dies bei Ihnen der Fall, kann der Frauenarzt dies durch eine relativ einfache Ultraschalluntersuchung abklären.
5. Vorzeitige Pubertät
Bei manchen Frauen besteht eine genetische Veranlagung zu einer frühen Menopause. Zuvor kommt es zu kürzeren Zyklen und stärkeren Blutungen. Es beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit und Funktion der Eierstöcke und damit die Möglichkeit, schwanger zu werden. Eine Messung des Hormons AMH am 1. und 2. Zyklustag kann einen Anhaltspunkt dafür liefern, ob eine vorzeitige Menopause bevorsteht.
6. Körpergewicht und BMI
Wenn Sie unter- oder übergewichtig sind (19 < BMI > 35), können hormonelle Veränderungen es schwierig machen, schwanger zu werden. Dies liegt daran, dass die Eizellenentwicklung und der Eisprung ausbleiben oder unregelmäßig sind. Normalerweise normalisiert sich der Zyklus wieder, wenn sich das Körpergewicht stabilisiert hat. Manche Menschen brauchen jedoch weiterhin Hilfe, um schwanger zu werden.
Auch bei übergewichtigen Männern kann die Fruchtbarkeit eingeschränkt sein.
7. Lebensstil und Ernährung
Körperliche Betätigung reduziert Stress und steigert das Selbstwertgefühl – und kann in der Probezeit einen positiven Beitrag leisten. Auch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung sowie ein geringer oder gar kein Konsum von Tabak und Alkohol tun „Schmeckern“ gut.
Gibt es Menschen in Ihrem Umfeld, die Sie mit Fragen zur Schwangerschaft stressen? Erklären Sie, dass Sie an der Sache arbeiten, sie aber nicht überstürzen. Dadurch werden die Fragen normalerweise für eine Weile reduziert. Vergessen Sie nicht, Folsäurepräparate einzunehmen, wenn Sie versuchen, schwanger zu werden. Es schützt den Fötus vor Geburtsfehlern.
8. Muskelknoten und Polypen
Myome und Polypen in der Gebärmutter und der Gebärmutterhöhle können die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft verringern. Ob dies der Fall ist, kann der Frauenarzt mithilfe einer Ultraschalluntersuchung herausfinden.
9. Endometriose
Bei der Endometriose handelt es sich um eine Erkrankung, bei der Zellen desselben Typs wie in der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutter wachsen, beispielsweise im Bauchfell oder an den Eierstöcken. Es reizt das Bauchfell und kann zu Verwachsungen und engen Eileitern führen, wodurch die Voraussetzungen für eine Befruchtung erschwert werden.
